Wissenschaftliches Schreiben

  

 

Nachdem du ein Thema gefunden und definiert sowie Literatur recherchiert und dich eingelesen hast, geht es jetzt an die eigentliche Arbeit: das Schreiben. Wie du deinen Schreibprozess organisiert, ist letztlich deine eigene Entscheidung und hängt auch von deiner Persönlichkeit ab. In diesem Kapitel findest du jedoch ein paar Tipps, die dir helfen, deine Arbeit und den Arbeitsprozess zu strukturieren. Eine wissenschaftliche Arbeit muss ebenso gewisse formale, sprachliche und inhaltliche Kriterien erfüllen.  In diesem Kapitel wird dir gezeigt, wie du diese erfüllst und wie du einen guten wissenschaftlichen Text verfasst. 

 Tastatur

Einen ersten Eindruck,  wie eine Bachelor- oder Masterarbeit aussehen soll, bekommst du auf w.e.b.Square. Dort werden in regelmäßigen Abständen die besten Abschlussarbeiten sowie ausgezeichnete Hausarbeiten o.ä. des Studiengangs Medien und Kommunikation veröffentlicht.  

Du kannst die Kapitel nacheinander oder auch einzeln durcharbeiten (wenn du ein bestimmtes Problem hast). Wie lange du jeweils ungefähr brauchst, steht immer am Anfang des Kapitels.

 

 

Creative Commons License
Der Text sowie die für diesen Beitrag auf "i-literacy.de - Themenfindung" erstellten Infografiken von Breit, Katharina; Koch, Kati stehen unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz.

 

Inhaltsverzeichnis

1. Der Aufbau

Bei einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es feste Regeln, die beachtet werden müssen, z.B. zu ihrer Struktur, der inhaltlichen Gliederung, dem Aussehen des Titelblattes usw.. In diesem Kapitel erfährst du, was alles in deine Arbeit hineingehört und worauf du achten solltest. Die Reihenfolge der einzelnen Teile spiegelt die Reihenfolge in der Arbeit wieder.

Dauer: ca. 5 Minuten

Deckblatt

Auf dem Deck- oder Titelblatt stehen alle Angaben zu dir, deinem Studiengang und zu dieser speziellen Arbeit: also dein Name, der des Dozenten, der Name deines Studiengangs und des Seminars, das aktuelle Semester und natürlich der Titel und der Zweck dieser Arbeit. Der Titel sollte dabei zentral in der Mitte stehen.

Vorlage Deckblatt Seminararbeit: Hier findest du eine Vorlage in Word, wie das Deckblatt deiner Seminararbeit aussehen kann.

Vorlage Deckblatt Abschlussarbeit: Das Deckblatt für eine Abschlussarbeit (Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit) sieht etwas anders aus. Wenn du hier klickst, kannst du ebenfalls eine Vorlage herunterladen.

Wenn du Tipps zum Layout brauchst, kannst du dir dieses Video ansehen. Es zeigt, wie man mit Microsoft Office das Layout für Seminar- oder Abschlussarbeiten erstellt. Aber Achtung: Wenn du eine Arbeit im MuK verfasst, musst du als Schriftart Times New Roman und den Blocksatz verwenden. (Dauer: 2:33 min.):

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"Layout" produziert von Claudia Spensberger

Vorwort

Ein Vorwort ist nur bei größeren Arbeiten wie Dissertationen oder Buchpublikationen üblich. Bei Seminararbeiten und ähnlichen kleineren Arbeiten solltest du darauf verzichten. In Bachelor- und Masterarbeiten ist ein Vorwort eher unüblich. Wichtig dabei ist: Das Vorwort ist kein Teil der Arbeit. Dort werden persönliche Anmerkungen gemacht, zum Beispiel ein Dank an die betreuenden Dozenten oder Informationen zur Entstehungsgeschichte der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis

Im Inhaltsverzeichnis werden alle einzelnen Teile der Arbeit aufgelistet und die Seitenzahlen angegeben. Mehr dazu findest in Kapitel 3.2 „Inhaltsverzeichnis“

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Je nach Thema wirst du auch Bilder, Grafiken oder Tabellen in deiner Arbeit verwenden. Wenn diese direkt im Text stehen, müssen sie durchnummeriert und in einem separaten Verzeichnis aufgeführt werden.

Abkürzungsverzeichnis

Dort müssen alle (Fach-)Begriffe und Abkürzungen aufgeführt werden, die für das Verständnis des Textes notwendig sind. Solche Glossare finden sich häufig in naturwissenschaftlichen oder technischen Arbeiten, um die Zeichen für verschiedene Maßeinheiten und Werte zu erklären. Geläufige Abkürzungen, vor allem, wenn sie im Duden zu finden sind, werden nicht in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen (z.B.; d.h.; etc.).

Hier ein paar Beispiele

ACAssessment Center
APAAmerican Psychological Association
B2BBuisness to Buisness
F2FFace to Face
imwkInstitut für Medien, Wissen und Kommunikation
UBUniversitätsbibliothek

 

Die Arbeit

Der Textteil deiner Arbeit besteht grundsätzlich aus drei Teilen: Einleitung, Hauptteil und Schluss.Die Einleitung dient dazu, dem Leser einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Hier soll außerdem die Vorgehensweise erläutert und die Art der Untersuchung des Themas begründet werden, außerdem ist ein Überblick über die weiteren Kapitel üblich.Der Hauptteil ist die eigentliche Arbeit und besteht meistens aus mehreren Kapiteln. Das Thema wird hier im Detail behandelt. In den meisten Fällen wirst du die einzelnen Kapitel noch weiter untergliedern, um den Text übersichtlicher zu gestalten.Der Schluss hat die Funktion der Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit. Die in der Einleitung gestellten Fragen werden an dieser Stelle beantwortet. Es können auch noch offen gebliebene Fragen gestellt werden.Mehr Informationen zum Text und zum Schreiben bekommst du in den nächsten Kapiteln.

Literaturverzeichnis

Dort müssen alle Quellen und Texte aufgelistet werden, die für die Arbeit verwendet wurden. Mehr Informationen findest du in Kapitel 4.4 „Literaturverzeichnis".

Anhang

Im Anhang sollen alle Dokumente oder Unterlagen enthalten sein, die nicht direkt zur wissenschaftlichen Arbeit gehören, aber von dir zur Anfertigung der Arbeit erstellt oder verwendet wurden. Dazu zählt auch umfangreiches Material, das den Textfluss stören würde, z.B. Besprechungsprotokolle, Broschüren, Statistiken, empirische Daten, Bezugsquellenverzeichnis, Interviews, umfangreiche Tabellen etc. Die einzelnen Anhänge werden entweder durchnummeriert oder der Anhang als Ganzes bekommt eine eigene Seitenzählung. Dadurch kannst du im Text gut auf den entsprechenden Anhang verweisen.

Eidesstattliche Erklärung

Auf dieser Seite erklärst du, dass du die Arbeit selbstständig und allein verfasst und alle verwendeten Quellen angegeben hast. Dies ist eine rechtliche Absicherung der Fakultät gegen Betrugsversuche (Plagiate). Sie wird häufig als letzte Seite angeheftet. Manche Lehrstühle möchten die Erklärung aber auch als erstes nach dem Titelblatt und es gibt Varianten, bei denen die Erklärung auf dem Titelblatt selbst steht.

Die Vorlage für die Erklärung für den Studiengang Medien und Kommunikation findest du hier

2. Strukturierung

Du hast inzwischen dein Thema formuliert und dir Gedanken dazu gemacht. Wahrscheinlich hast du schon einiges an Material gelesen, dir Notizen gemacht und überlegt, wie deine Arbeit aussehen soll. Bevor du jedoch anfängst zu schreiben oder gezielt nach Literatur für oder gegen deine Argumente zu suchen, ist es wichtig, alle bisher vorhandenen Ideen zu strukturieren und eine Gliederung zu erstellen, damit du eine zuverlässige Basis für den eigentlichen Schreibprozess hast.

Dauer: ca. 5 Minuten

2.1 Ideen ordnen

Vermutlich hast du viele Ideen, wie deine Arbeit aussehen könnte und was du schreiben willst. Um eine Struktur für die Arbeit zu finden, müssen diese Ideen erst mal geordnet werden. Dadurch fällt es dir leichter, gezielt nach Literatur zu suchen und du siehst, wo evtl. noch Lücken in deiner Arbeit oder der Argumentation sind. Außerdem kannst du den Arbeitsaufwand besser einschätzen.

Arbeitsschritte zum Ordnen von Ideen

Drei Arbeitsschritte erleichtern dir diese Aufgabe, nämlich:

  • Kategorisieren Kategorisieren bedeutet, innerhalb der Ideen Ähnlichkeiten und Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsame Merkmale unter einem Oberbegriff zusammenzufassen.

  • Segmentieren Die Gültigkeit der gefundenen Oberbegriffe wird durch Segmentierung überprüft: die gemeinsamen und unterschiedlichen Merkmale zeigen die Grenzen zwischen den Kategorien auf.

  • Hierarchisieren Diese Kategorien werden anschließend in eine hierarchische Ordnung gebracht, nach Wichtigkeit der Themengebiete.

Mit dieser groben Gliederung soll die Reihenfolge der Abschnitte und der Aufbau der Argumente festgelegt werden und sie kann gleichzeitig der erste Entwurf für das Inhaltsverzeichnis sein.

Erster Entwurf

Es ist aber durchaus normal, dass sich dieser erste Entwurf während des Schreibens noch mehrmals ändert. Es kann z.B. sein, dass du später feststellst, dass ein Teilbereich nicht so umfangreich ist wie anfangs geplant, es fallen also Gliederungsebenen oder Unterpunkte weg. Ein Bereich kann aber auch ausführlicher werden oder es ändert sich deine Argumentation. Bei solchen Änderungen musst du natürlich auch die Gliederung anpassen.

Eine gute Gliederung gleich von Anfang an hilft dir auch, den Überblick über deine Arbeit zu behalten. Es kann leicht passieren, dass man voller Begeisterung loslegt und dabei in eine Richtung „abdriftet“, die gar nicht beabsichtigt war. Ein Blick in die Gliederung hilft dir „auf Kurs“ zu bleiben.

2.2 Inhaltliche Gliederungsmodelle

Es gibt verschiedene Modelle, nach denen du deine Ideen und Inhalte der Arbeit strukturieren kannst. Gemeint ist hier nicht der formale Aufbau, sondern der inhaltliche. Die einzelnen Abschnitte deiner Arbeit sollten logisch nachvollziehbar verknüpft sein. Welches Modell du verwendest, hängt auch stark vom Thema ab. Ein paar beliebte Möglichkeiten sind hier kurz erklärt.

Chronologisch versus Systematisch

Chronologische Gliederung:

Themen mit zeitlicher Entwicklung werden chronologisch geordnet. Dieses Modell verwendest du z.B. bei historischen oder bei praktischen Themen wie Versuchsabläufen oder Umfragen.

Beispiel: Umfrage zum Thema xy

  1. Entwicklung der Fragestellung
  2. Entwicklung des Fragebogens
  3. Testumfrage
  4. Auswertung
  5. Verbesserung des Fragebogens
  6. Umfrage
  7. Auswertung
  8. Ergebnisse darstellen

Systematische Gliederung:

Bei gleicher Gewichtung der einzelnen Aspekte können diese systematisch gegliedert werden, also: erstes Kapitel = erster Aspekt, zweites Kapitel = zweiter Aspekt usw. Dies ist eine sehr übersichtliche, aber vielleicht auch etwas eintönige Form der Darstellung.

Beispiel: Formen der Unternehmenskonzentration
1.    Interessengemeinschaft
2.    Kartell
3.    Syndikat
4.    Konzern
5.    Fusion

Deduktiv versus Induktiv

Deduktive Gliederung:

Darstellung einer These und deren Beweis bei theoretischen Themen, z.B.: Der Euro

1.    Erste Hypothese: Der Euro bietet Deutschland große Chancen
1.1.    erstes Argument: Export
1.2.    zweites Argument: Arbeitsmarkt
2.    Zweite Hypothese: Der Euro beinhaltet große Risiken für Deutschland
2.1.    erstes Argument: Identitätsverlust
2.2.    zweites Argument: Inflationsrisiko

Induktive Gliederung:

Umkehrung der deduktiven Gliederung: erst werden die Argumente aufgeführt, dann die Schlussfolgerung präsentiert.

1.    Thema
1.1.    erstes Argument
1.2.    zweites Argument
1.3.    drittes Argument
1.4.    aus allen Argumenten wird geschlossen, dass…

Beispiel:
1.    Entstehung von Diktaturen
1.1.    Nationalsozialismus
1.2.    Kommunismus
1.3.    Militärdiktaturen
1.4.    Ursachen für Diktaturen

Zusammenhänge

Ursache-Wirkung-Gliederung:

Dieses Modell wird für die Darstellung von Zusammenhängen verwendet. Die Gliederung sieht dann so aus:

1.    Ursache
1.1.    erster Grund
1.2.    zweiter Grund
1.3.    …

Beispiel: Klimaveränderung
1.    Ursachen globaler Erwärmung
1.1.    Industrialisierung
1.2.    Verkehrsentwicklung
1.3.    Privater Verbrauch
2.    Auswirkungen globaler Erwärmungen
2.1.    Wasserhaushalt
2.2.    Naturkatastrophen

2.3 Formale Gliederungsmodelle

Auch unter formalen Gesichtspunkten gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du die Gliederung aufbauen kannst. Am häufigsten ist eine rein numerische Gliederung.

Rein numerische Gliederung

1.       Einleitung
2.       erstes Kapitel des Hauptteils
2.1     erster Unterpunkt
2.1.1   erstes Argument
2.1.2   zweites Argument
2.2      zweiter Unterpunkt
2.2.1   erstes Argument
2.2.2   zweites Argument
3.        zweites Kapitel des Hauptteils
3.1      erster Unterpunkt
3.2      zweiter Unterpunkt
4.        drittes Kapitel des Hauptteils
4.1      erster Unterpunkt
4.2      zweiter Unterpunkt
4.2.1   erstes Argument
4.2.2   zweites Argument
5.       Schluss

Einleitung und Schluss werden i.d.R. nicht weiter unterteilt, gehören aber als wichtige Bereiche der Arbeit mit hinein. Andere Teile der Arbeit, wie das Literaturverzeichnis oder der Anhang, gehören nicht mit in die Gliederung, werden aber im Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Bei der numerischen Gliederung werden die Ziffern durch Punkte getrennt. Die letzte Ziffer bekommt dabei keinen Punkt (Ausnahme ist die erste Ebene).

Römische Ziffern oder Buchstaben

Andere Varianten der Gliederung sind die Verwendung von römischen Ziffern oder Buchstaben für die erste Ebene.
z.B. alphanumerisch:

A. Einleitung
B. Hauptteil
1.    Kapitel
1.1    Unterpunkt
1.2    Unterpunkt
2.    Kapitel
2.1    Unterpunkt
2.2    Unterpunkt
3.    Kapitel
C. Schluss

oder römisch:

I.    Einleitung
II.    Kapitel
II.1    Unterpunkt
II.2    Unterpunkt
III.    Kapitel
III.1    Unterpunkt
III.2    Unterpunkt
IV.    Kapitel
V.    Schluss

3. Schreiben

Jetzt kannst du endlich anfangen zu schreiben. Du hast eine Gliederung erstellt, dich in das Thema eingelesen, dir Notizen gemacht und die Daten und Fakten sortiert. Nun geht es darum, aus den gesammelten Ideen einen aussagekräftigen Text in eigenen Worten zu formulieren. In diesem Stadium geht es jedoch noch nicht darum, einen perfekten Text zu Papier zu bringen. Wichtig ist in erster Linie, einen Text als Grundlage für weitere Bearbeitungen zu schaffen.

Dauer: ca. 10 Minuten

3.1 Vorbereitung

Zielgerichtet Schreiben

Wenn du mit dem Schreiben anfängst, solltest du dir über folgende Punkte klar sein:

Über was schreibst du?

  • Hast du das Thema eingegrenzt?
  • Bist du dir über das Ziel deiner Arbeit im Klaren?
  • Nur wenn du selbst weißt, was du sagen willst, kannst du es auch anderen gut vermitteln

Für wen schreibst du diese Arbeit?

  • Richte deinen Schreibstil nach deinen Adressaten. Deine Leser sollen verstehen, was du schreibst.
  • Überleg dir, welches Vorwissen deine Leser mitbringen (könnten).

Sollten dir diese Punkte noch nicht klar sein, schau dir Kapitel 2 "Strukturierung des Materials" noch mal an und entwirf eine Gliederung, bevor du mit dem Schreiben anfängst.

Allgemeine Tipps, die das Schreiben erleichtern

  • Konzentration: Konzentrier dich auf ein Thema und versuch nicht mehrere Themen gleichzeitig zu bearbeiten. Du kannst sonst schnell durcheinander kommen.
  • Druck: Arbeitest du eher unter Druck richtig gut oder brauchst du ein großes Zeitpolster, um nicht in Panik zu geraten? Gestalte deinen Zeitplan entsprechend.
  • Pausen: Plane Pausen ein. Lenk dich mit Tätigkeiten ab, die dir Spaß machen, aber pass auf, dass du dich nicht verzettelst: beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten werden selbst Dinge, die dir sonst keinen Spaß machen, zur willkommenen Ablenkung, z.B. Fenster putzen oder Müll raustragen. Wenn du Probleme mit dem Zeitmanagement hast, strukturiere deinen Tag durch einen genauen Zeitplan. Mehr zu diesem Thema findest du in diesem Modul, Kapitel 6 „Zeitmanagement“.
  • Arbeitsplatz: Dein Arbeitsplatz sollte so sein, dass du gut dort arbeiten kannst. Dazu gehört auch genügend Ruhe und wenig Ablenkung von außen.
  • Korrekturlesen: Lass deine Arbeit rechtzeitig von jemanden gegenlesen. Du kannst dabei sowohl die Rechtschreibung und Grammatik als auch deine Argumentation überprüfen lassen. Gib ruhig schon einzelne Kapitel aus der Hand, damit du am Ende noch Zeit hast, die Korrekturen einzubauen.
  • Sicherungskopien: Fertige von deiner Arbeit regelmäßig (mindestens einmal pro Tag) Sicherungskopien an (auch externe, z.B auf deinem USB-Stick).

Wenn du sehen willst, wie du bei einer wissenschaftlichen Arbeit Schritt für Schritt vorgehst, dann sieh dir diesen kurzen Film an (Dauer: 2:30 min.):

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"How to start" produziert von Franziska Moßner, Viktoria Wagensommer, Monika Gröller & Philipp Klose

3.2 Inhaltsverzeichnis

Im Inhaltsverzeichnis werden alle einzelnen Teile, Kapitel und Unterkapitel einschließlich der Seitenzahlen erfasst. Es dient dem Leser zur Orientierung und muss daher schlüssig, verständlich und aussagekräftig sein. Bei den Kapitelüberschriften solltest du deshalb möglichst prägnante Formulierungen verwenden und auf Füllwörter verzichten.

Keine Wiederholungen

Achte auch darauf, dass du dich bei den Kapitelüberschriften nicht wiederholst.Gerade bei den Unterkapiteln besteht die Gefahr, dass die Überschrift nur wiederholt wird.

z.B.
1.    Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert
1.1    Deutschland im 19. Jahrhundert
1.2    Deutschland im 20. Jahrhundert

Besser wäre es zu schreiben:

1.    Das Deutschland der Neuzeit
1.1    Das 19. Jahrhundert
1.2    Das 20. Jahrhundert

Wichtigkeit der Themen

Die Anordnung der einzelnen Themen sollte ihre „Wichtigkeit“ widerspiegeln. Hauptthemen deiner Arbeit solltest du nicht in Unterkapiteln verstecken, und Nebenaspekte gehören keinesfalls auf die erste Gliederungsebene. Anhand der Gliederung im Inhaltsverzeichnis sollte der Leser den Aufbau der Arbeit und deine Schwerpunkte erkennen können.

Anzahl der Gliederungsebenen

Achte darauf, nicht zu viele Gliederungsebenen zu verwenden. Mehr als drei Ebenen sind bei Arbeiten mit mittlerem Umfang zu viel. Wenn du nicht sicher bist, ob du ein neues Unterkapitel einfügen kannst, überlege dir, wie viel Text in dieses Kapitel kommt. Als Richtlinie gilt: pro Unterkapitel mindestens eine halbe DIN A4-Seite Text. Außerdem müssen in jeder Gliederungsebene mindestens zwei Unterpunkte vorhanden sein. Gibt es nur einen, ist diese Gliederungsebene überflüssig.

Überprüfung

Bevor du die Arbeit abgibst, solltest du zudem noch einmal überprüfen, ob die Angaben im Inhaltsverzeichnis auch tatsächlich mit dem Text übereinstimmen. Vielleicht hast du einmal die Überschrift eines Kapitels geändert, und die Seitenzahlen ändern sich während des Schreibprozesses sowieso ständig. Diese Angaben müssen jedoch stimmen, damit der Leser das Inhaltsverzeichnis auch zum Nachschlagen verwenden kann. In Word gibt es deshalb auch eine Funktion, mit der das Inhaltsverzeichnis automatisch an Änderungen im Text angepasst wird.

Wie du Word 2010 für die Erstellung deiner wissenschaftlichen Arbeit nutzen kannst, kannst du dir hier in verschiedenen Videos ansehen: Wissenschaftliches Arbeiten mit Word 2010.

Der Film zeigt dir, wie du ein automatisches Inhaltsverzeichnis in Microsoft Word 2007 nutzen kannst (Dauer: 4:33 min.).

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"Erstellen eines automatischen Inhaltsverzeichnisses mit Word" produziert von Claudia Spensberger

3.3 Einleitung

In der Einleitung wird der erste Kontakt zum Leser hergestellt. Hier sind die Grundlagen für das Verständnis der ganzen folgenden Arbeit verankert. Es müssen deshalb verschiedene Elemente vorhanden sein.

Vorstellung des Themas

Bei der Vorstellung des Themas soll die Fragenstellung und deren Relevanz erläutert und die verwendeten Materialien dargelegt werden. Dabei ist es wichtig, die Zielsetzung der Arbeit zu nennen und eine Ein- und Abgrenzung des Themas vorzunehmen. Wichtig ist es auch, den Stand der Forschung zu skizzieren und die eigene Arbeit in den Forschungskontext einzuordnen.

Methodisches Vorgehen

Erläutere in der Einleitung außerdem dein methodisches Vorgehen, d.h. beschreibe den Gegenstand und die Leitfragen deiner Arbeit.

Aufbau der Arbeit

Auch wird der Aufbau der Arbeit kurz dargestellt und begründet. Du musst dabei nicht auf jedes Unterkapitel eingehen, sondern skizzierst nur kurz den allgemeinen Aufbau. Wichtig ist dabei, dass du die Ergebnisse des Hauptteils nicht schon vorwegnimmst, sondern nur andeutest.
In der Einleitung kannst du auch bestimmte Fachbegriffe oder Abkürzungen, die in der Arbeit immer wieder vorkommen, definieren. Einmalig verwendete Fachbegriffe werden im Kapitel erklärt.

3.4 Inhalt

Dein Ziel ist es, dem Leser den Inhalt deiner Arbeit nahezubringen. Du hast dich mit einer wissenschaftlichen Fragestellung beschäftigt und sollst in deiner Arbeit dein Wissen weitergeben. Dieses vermittelst du durch deine Argumentation. Deine Gedankengänge müssen daher einfach nachvollziehbar sein. Deshalb beachte immer die folgenden Punkte:

  • Sortiere und strukturiere deine eigenen Gedanken vor dem Schreiben.
  • Bau eine sinnvolle und logische Gliederung auf.
  • Lege deine These fest.
  • Finde Argumente.
  • Verknüpfe deine Argumente logisch miteinander.

Wenn du eine neue These oder ein Argument einführst, überleg dir immer, ob der Leser schon das nötige Vorwissen besitzt. Wissen, das nicht vorausgesetzt werden kann, solltest du erklären. Dazu gehört auch die Definition von Begriffen, die nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch gehören. In der Einleitung kannst du nicht alles erklären, daher empfiehlt es sich, vor jeden neuen Gedankengang einleitende bzw. erklärende Worte zu setzen.

Deine Argumentation muss grundsätzlich vollständig, folgerichtig und widerspruchsfrei sein. Trag deine Argumente in der richtigen Reihenfolge vor. Was sachlich zusammengehört, sollte auch beieinander und nicht über den ganzen Text verstreut stehen.

3.5 Der "rote Faden"

Den Hauptteil hast du vermutlich in verschiedene Kapitel unterteilt, die den verschiedenen Argumenten und Aspekten der Arbeit entsprechen. Du musst dabei allerdings aufpassen, dass der inhaltliche Zusammenhang der Kapitel deutlich bleibt. Ein „roter Faden“ muss – besonders wenn die Kapitel sehr lang sind – immer deutlich erkennbar sein. Hier erfährst du ein paar Tricks, wie dir das gelingt:

Leitfragen formulieren

Damit ist nicht unbedingt eine Frage gemeint. Leitfragen dienen als Einleitung einer Argumentation. Der Leser weiß dann, was er im nächsten Abschnitt zu erwarten hat und worauf der Autor mit seiner Argumentation hinaus will.

Überleitungen schaffen

Um die einzelnen Teile zu verknüpfen, werden Überleitungen geschrieben. In ein paar Zeilen am Ende des alten oder zu Beginn des neuen Kapitels wird der Stand der Argumentation rekapituliert und die neue Argumentationskette vorbereitet, um den Zusammenhang zwischen ihnen deutlich zu machen.

Vorankündigungen und Rückverweise

Formulierungen wie „dies wird im nächsten Kapitel näher erläutert“ oder „wie im letzten Kapitel erklärt wurde…“ schaffen ebenfalls eine Verbindung zwischen einzelnen Teilen und machen für den Leser einzelne Zusammenhänge deutlich.

Zusammenfassungen

Am Ende der einzelnen Kapitel werden die zentralen Aussagen noch einmal hervorgehoben. Dies erleichtert es dem Leser in der Fülle der Informationen und der Dichte der Argumentation des Textes die wesentlichen Elemente zu erkennen.

Kapitelüberschriften und Absätze

Kapitelüberschriften dienen wie Leitfragen zur Orientierung und zur Einleitung einer Argumentation. Sie haben darüber hinaus noch den Vorteil, den Textfluss auch optisch zu unterbrechen und einen neuen Teil zu kennzeichnen. Innerhalb eines Kapitels machst du Absätze, um den Text zu strukturieren und einen neuen Gedanken einzuleiten. In sehr langen Kapiteln kannst du auch Zwischentitel verwenden, die nicht im Inhaltsverzeichnis erwähnt werden müssen und daher auch keine Gliederungszählung erhalten. Du solltest aber nicht zu viele Zwischentitel verwenden, da der Text sonst „zerstückelt“ wirkt.

Beispiele

Damit können einzelne Argumente näher erläutert und hervorgehoben werden. Beispiele erleichtern das Verständnis eines abstrakten Gedankens und sind häufig auch einprägsamer.

3.6 Sprache

Jeder hat seinen persönlichen Schreibstil. Der eigene Stil für wissenschaftliche Arbeiten muss meist erst entwickelt werden. Du kannst also in den Arbeiten, die du am Anfang deines Studiums schreibst, noch üben. Jedoch gibt es ein paar Regeln, die du beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten beachten solltest:

Prägnanz

Die Sprache einer wissenschaftlichen Arbeit sollte kurz, klar und knapp sein. Was du schreibst muss verständlich sein. Deine Sätze sollten inhaltlich aussagefähig und in sich logisch sein.

Die sprachliche Prägnanz kannst du zum Beispiel mit folgenden Mitteln erhöhen:

  • Die Hauptaussage muss im Hauptsatz stehen, nicht in den Nebensätzen.
  • Die Bezüge in einem Satz müssen eindeutig sein.
  • Die Sätze sollten nicht zu lang und verschachtelt sein.
  • Verzichte auf Füllsätze und unnötige Ausschmückungen.
  • Streiche Überflüssiges weg und beschränke dich auf das Wesentliche.
  • Finde treffende Wörter, mit denen der Leser etwas anfangen kann.
  • Verwende Fremdwörter nur, wenn es angemessen ist und sie allgemein gebräuchlich sind (ansonsten erkläre ihre Bedeutung, z.B. in einem Glossar).
  • Schreibe aktiv, setze die passive Form sparsam ein.
  • Benutze keine Umgangssprache.
  • Vermeide stereotype Wendungen und Floskeln.

Neutralität

Bei der Bearbeitung deines Themas sollen verschiedene Meinungen und Perspektiven berücksichtigt werden, die du dann in einem Gesamtüberblick darstellst, der über deine persönliche Meinung hinausgeht. Wissenschaftliche Arbeiten werden daher in einem sachlichen, möglichst neutralen Stil geschrieben.

Exkurse

Verzichte beim Schreiben auf Exkurse. Alles was wichtig ist, sollte im Hauptteil deiner Arbeit stehen, alles Überflüssige kannst du wegstreichen. Beschränke dich auf das Wesentliche. Exkurse werden in wissenschaftlichen Arbeiten nur in Ausnahmefällen gemacht, z.B. bei Hintergrundinformationen, die nicht zwingend notwendig sind, um den Text zu verstehen, aber für den Leser interessant sein könnten. Wenn du einen Exkurs machst, achte darauf dass der Leser dem Text auch folgen kann, ohne den Exkurs zu lesen.

Ich-Form

Die Ich-Form sollte im Studiengang „Medien und Kommunikation“ nicht benutzt werden. Wenn du dich bewusst von etwas abgrenzen willst und deine eigene Meinung darstellen willst, solltest du das mit der dritten Person Singular formulieren (z.B. die Verfasserin meint).

3.7 Schluss

Der Schluss dient zur Abrundung der Arbeit. Die Ergebnisse des Hauptteils werden noch einmal kurz zusammengefasst und unter Bezugnahme auf die in der Einleitung aufgeworfene Fragestellung und Zielsetzung wird ein Fazit gezogen. Beispielsweise kannst du darstellen, wie sich die Arbeit in die aktuelle Diskussion einfügt oder welche Konsequenzen man aus den Ergebnissen ziehen sollte (bei praktischen Arbeiten). Dabei können auch noch weiterführende Fragen formuliert werden, die diese Arbeit aufgeworfen, aber nicht beantwortet hat.

Außerdem können problematische Aspekte der Arbeit reflektiert werden oder Kritik an den eigenen Methoden geübt werden, z.B.: „Wieso ist das Projekt xy gescheitert?“ Die Erläuterung der Gründe sollte jedoch sachlich und möglichst unvoreingenommen bleiben.

Oft wird auch noch ein Ausblick gegeben, z.B. Umsetzungen in die Praxis oder Anregungen für weitere Fragestellungen und Untersuchungen.

In diesem Video siehst du die letzten Schritte bei dem Verfassen einer Arbeit: Wie man einen Schluss schreibt, wie man das Literaturverzeichnis einfügt – bis hin zum Druck der Arbeit (Dauer: 2 min.)

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"How to finish" produziert von Franziska Moßner, Viktoria Wagensommer, Monika Gröller & Philipp Klose

3.8 Schreibblockaden und Schreibtechniken

Schreibblockaden entstehen häufig aus Unsicherheit. Beim Thema „wissenschaftliches Schreiben“ bestehen oft Ängste hinsichtlich der eigenen Kompetenz. Deine erste Textfassung muss nicht gleich perfekt sein, da du sie noch mehrmals überarbeiten wirst, bis du am Ende eine zufriedenstellende Version hast. Niemand ist von Anfang an perfekt, wissenschaftliches Schreiben muss erst erlernt werden. Stell also zu Beginn nicht zu hohe Ansprüche an dich selbst und mach dir auch klar, dass fast jeder, der schreibt, mal eine Schreibblockade hat.

Einige Tipps, die helfen können:

  • Schreibe jeden Tag ein bisschen, damit das Schreiben zu einer alltäglichen Gewohnheit wird.
  • Wechsele deinen Schreibplatz und die Schreibzeit, vielleicht hast du bisher am falschen Ort und / oder zur falschen Zeit geschrieben.
  • Schreibe zuerst die leichteren Teile deines Textes.
  • Erzähle erst jemandem was du schreiben willst, denn oft ordnen sich dabei die Gedanken und das Schreiben geht dann leichter.
  • Setz dir realistische Ziele und mach dir klar, dass Schreiben ein Prozess ist, der sich entwickeln muss.

Beim Lösen von Schreibblockaden können auch Methoden des kreativen Schreibens helfen:

Freewriting

Bei dieser Methode des kreativen Schreibens wird einfach drauflos geschrieben. Du schreibst spontan über alles was dir einfällt. Es geht darum schnell zu schreiben, ohne zu zensieren und nachzudenken. Bei dieser Art des Schreibens entsteht vieles, das du nicht verwerten kannst, es hilft dir aber einen Kontakt zu deinem Thema zu bekommen und stärkt die Schreibkraft. Außerdem nimmt dir das Freewriting die Angst vor dem leeren Blatt, die sehr belastend sein kann.

Clustering

Das Cluster hast du im Modul Themenfindung, Kapitel 3 ja schon kennengelernt. Dabei werden Einfälle zu einem bestimmten Thema stichwortartig gesammelt und notiert. Durch das Clustering wird die geordnete Form des Aufschreibens durchbrochen, auf spielerische Weise wird ein Einstieg ins Thema erreicht und das leere Blatt mit Inhalt gefüllt.

Wissenschaftliches Journal

Das wissenschaftliche Journal ist ein Notiz- oder Tagebuch. Es kann alles enthalten, was mit deinem Studium zu tun hat, z.B.:

  • Ideen, die dir einfallen
  • Fragen, die auftauchen
  • Notizen aus deinen Seminaren und Vorlesungen
  • Literaturhinweise
  • Planungen für Schreibprojekte
  • Beispiele
  • Zeitungsausschnitte
  • Theorien, Definitionen
  • Mindmaps

Das Journal kann darüber hinaus auch eine Art Tagebuch sein und dir helfen, deine Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zu notieren. Eventuell kann eine Trennung zwischen wissenschaftlichem und persönlichem Inhalt sinnvoll sein. Du kannst auch weitere Kategorien bilden. Es gibt keine feste Regeln für die Führung eines wissenschaftlichen Journals. Probier aus, welche Art dir am besten liegt. Wichtig ist nur, dass du regelmäßig schreibst, so kannst du ganz nebenbei das Schreiben üben und Schreibblockaden vorbeugen.

Hier ein Video, das dir helfen kann, deine Schreibblockade zu überwinden und dich neu motiviert (Dauer: 1:20 min.):

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"How to work" produziert von Franziska Moßner, Viktoria Wagensommer, Monika Gröller & Philipp Klose

4. Zitieren

Die Behauptungen, die du im Text aufstellst, musst du immer belegen oder begründen, damit deine Leser deine Argumentation nachvollziehen können. Du belegst deine Behauptungen durch Zitate. Für das Zitieren gibt es Grundregeln, nach denen du dich richten musst:

Zitate müssen erkennbar und überprüfbar sein

Integration in den Text

Deine Zitate sollten logisch und sprachlich in deinen Text integriert sein. Längere Zitate kannst du durch eine einleitende Wendung einführen. Die Herausforderung ist, nicht zu viele und nicht zu wenige Zitate zu verwenden. Die Zitate, die du nutzt, müssen eine bestimmte Form haben. Sollte in deinem Studiengang ein Standard vorgegeben sein, dann orientiere dich daran, falls nicht, kannst du einen gängigen Zitierstand wählen, den du dann in deiner Arbeit durchgehend einhalten solltest.

 

In diesem Video geben dir verschiedene Professoren Tipps zum Zitieren (Dauer: 2:40 min.):

"Zitieren" produziert von Michael Hallermayer und Eva Ingold

4.1 Hinweise zum Zitieren

Woraus besteht ein Zitat?

Ein Zitat hat grundsätzlich drei Bestandteile, die aber je nach Zitationsstil unterschiedlich aussehen können:

  1. das Zitat selbst, das direkt (wörtlich) oder indirekt sein kann,

  2. der Beleg der Zitatquelle, der entweder direkt im Text (in Klammern hinter dem Zitat) ODER als Fußnote angegeben wird,

  3. die vollständige bibliographische Angabe der Quelle im Literaturverzeichnis am Ende der Arbeit.


Direkte und indirekte Zitate

Bei den Zitaten unterscheidet man zwischen direkten (wörtlichen) und indirekten Zitaten. Bei direkten Zitaten werden die Aussagen eines Autors wörtlich in den eigenen Text übernommen. Sie beginnen und enden mit Anführungszeichen. Ein wörtliches Zitat muss genau sein, d.h. es dürfen keine Wörter in dem Zitat geändert und auch Rechtschreibfehler müssen übernommen werden. Bei indirekten Zitaten werden die Aussagen sinngemäß übernommen. Es werden keine Anführungszeichen gesetzt.

Indirekte Zitate werden in manchen Stilen mit „vgl.“ (= vergleiche), „s.“ (= siehe) oder „s.a.“ (= siehe auch), im Englischen „cf“ (= „confer“), eingeleitet, können aber auch (z.B. beim APA- und MLA-Zitierstil) ohne eine solche Angabe stehen.


Zitieren aus zweiter Hand 

Manchmal kommt es vor, dass in einer verwendeten Quelle selbst etwas zitiert wird, das für die eigene Arbeit sinnvoll scheint. Grundsätzlich gilt in diesem Fall die Maxime: Das Original hat Vorrang, das heißt, du solltest möglichst versuchen, die Primärquelle (= Original) zu beschaffen und diese durchlesen.

Konkret heißt das:

  1. Die Primärquelle (=Original) ist in deiner Bibliothek vorhanden oder als Online-Publikation erhältlich → direkt nachschlagen

oder

  1. Die Primärquelle ist über Fernleihe erhältlich → Handelt es sich um ein indirektes oder direktes Zitat?

2.1 Direktes Zitat → ist möglicherweise aus dem Kontext gerissen, aber sofern keine Auslassungszeichen vorhanden sind, müsste es sich um den übernommenen Originaltext handeln → wenn genug Zeit für Fernleihe vorhanden, sicherheitshalber nachschlagen.

2.2 Indirektes Zitat → Da auch der Autor des Sekundärtextes Quellen in der Regel dazu nutzt, um seine eigene Argumentation zu stützen, kommen unter Umständen nur bestimmte Aspekte zur Sprache oder der Autor kann etwas falsch interpretiert haben; bei jedem Zitationsschritt können Fehler, Umdeutungen oder Auslassungen entstehen → Nachschlagen ist inhaltlich wichtiger als bei 2.1!

oder

  1. Wenn die Originalquelle gar nicht oder nur sehr schwer beschaffbar ist, nutzt du die Sekundärquelle und machst mit der Bemerkung „zitiert nach“ kenntlich, dass das Zitat ursprünglich aus einer anderen Quelle stammt. Konkret sieht das folgendermaßen aus:

„Zitat“ (Angaben für die Primärquelle, zit. n. Angaben für die Sekundärquelle). Schreibst du eine Arbeit auf Englisch, verwendest du „qtd. in“, also „quoted in“. In der Bibliographie findet sich dann, wie üblich, nur die Literatur, die du wirklich verwendet hast, nämlich die Sekundärquelle.


Hinweise zum Zitieren

  • Längere Zitate sollten eingerückt werden und dann in kleinerer Schriftgröße und einem geringeren Zeilenabstand formatiert werden.

  • Ein wörtliches Zitat sollte nicht zu lang sein, versuche dann lieber den Sachverhalt in deinen eigenen Wort zu formulieren also indirekt zu zitieren.

  • Auslassungen innerhalb eines Zitats müssen gekennzeichnet werden. Wie, das ist von Zitationsstil zu Zitationsstil verschieden (siehe unten).

  • Falls du Ergänzungen in einem wörtlichen Zitat vornimmst, kennzeichne diese in eckigen Klammern, z.B.: [Anm. d. Verf.] bzw. [Anm. Initalien].

  • Bei Rechtschreibfehlern im Zitat wird direkt hinter dem betreffenden Wort [sic] (APA/MLA) hinzugefügt. Dies gilt aber nicht, wenn der Fehler in der alten Rechtschreibung als richtig gegolten hätte (z.B. daß).

  • Englische Zitate müssen nicht zwangsläufig übersetzt werden. Wenn man davon ausgehen kann, dass die englischen Begriffe allgemein verständlich und dem Leser bekannt sind, kann das Original beibehalten werden. Bei Zitaten, die in den Satz eingebaut sind, kann man jedoch übersetzen. Wenn man übersetzt, sollte nach dem Zitat in der Klammer (oder Fußnote) das Kürzel „Übs.“ (=Übersetzer) plus die eigenen Initialen angeführt werden.

 

 

Hinweis für Studierende der Uni Augsburg:

 

Auslassungen

Rechtschreibfehler

MLA allgemein (inkl. Amerikanistik und Engl. Literaturwissenschaft Augsburg)

[…]

 

 

[sic]

 

MLA Sprachwissenschaft und Fachdidaktik Uni Augsburg

APA (z.B. MuK Augsburg)

… → einzelne Wörter ausgelassen

. … → ganzer Satz

[sic]

APA (EWS Augsburg)

(...)

[sic!]

 

4.2 Zitationsstile

Zitationsstile

In verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen haben sich im Laufe der Zeit jeweils unterschiedliche Zitationsstile herausgebildet, die innerhalb des Faches einer besseren Übersicht der Quellenlage dienen. Ein „Profi“ kann so zum Beispiel bei einem einheitlich gestalteten Literaturverzeichnis auf einen Blick sehen, ob in einer Arbeit möglichst aktuelle Quellen benutzt wurden und auch verschiedene Publikationsformen (beispielsweise nicht nur Monographien sondern auch Aufsätze) zu Rate gezogen wurden.

Als Studierender kann man dabei leicht den Überblick verlieren. Umso wichtiger ist es für euch, die jeweiligen Hinweisblätter, Stylesheets oder Leitfäden, die eure Lehrstühle auf ihren Homepages zur Verfügung stellen, heranzuziehen.

Oft orientieren sich diese auch an offiziellen Stilen wie zum Beispiel dem Harvard Style oder den Standards der APA (American Psychological Association) oder MLA (Modern Language Association). Diese allgemeinen Regeln können in den betreffenden Handbüchern oder online nachgesehen werden:

 

APA:

 

MLA:


Vergleichstabelle zu MLA, APA und Chicago Style:

 
Weitere konkrete Beispiele findet ihr in 4.3 Zitate belegen und 4.4 Literaturverzeichnis.


Hinweis für Studierende an der Uni Augsburg

4.3 Zitierfähigkeit

Zitierfähigkeit

Zitierfähig sind z.B. die wissenschaftlichen Publikationen, die in der Universitätsbibliothek (UB) Augsburg vorhanden sind. Nicht zitierfähig sind die Publikationen, bei denen kein Autor oder herausgebende Institution oder Organisation genannt wird. Das gilt auch für Lexika, bei denen kein Verfasser der einzelnen Artikel erkennbar ist.

Ein besonderer Punkt ist die Zitierfähigkeit von Internetquellen. Zitieren z.B. aus Wikipedia ist nicht zulässig, da dort i.d.R. die Autoren der Texte nicht bekannt sind und sich die Texte jederzeit verändern können (mehr zum Thema Wikipedia findest du auch im Modul Recherche, Kapitel 3.4.2 „Wikipedia“). Auch Bücher aus Google Books sind nicht zitierfähig. Es müssen die Originale gelesen und aus diesen zitiert werden. Andere Internetquellen können zitiert werden, aber du solltest vorher immer prüfen, ob die Qualität der Seite ausreichend ist. Einige hilfreiche Tipps zur Bewertung von Internetquellen findest du im Modul Recherche, Kapitel 5.3 „Bewertungskriterien für Internetquellen“.

Je nachdem, welchen Zitationsstil du verwendest, gibt es bestimmte Vorgaben. Beim Zitationsstil der American Psychological Association (APA) sollte man die Internetquelle nur zitieren, wenn es sich dabei um eine „Primärausgabe“ handelt, d.h. die Internetausgabe darf keine Sekundärausgabe eines gedruckten Werks sein. In diesem Fall muss aus der gedruckten Version zitiert werden. Bei dem Medium Internet denke immer daran, dass diese Quellen vergänglich sind.

Es ist daher wichtig, den Stand der Veröffentlichung anzugeben. Es ist sinnvoll, die Internetseiten, die man zitiert auf den eigenen Rechner herunterzuladen, damit du sie bei Bedarf an deinen Dozenten/ deine Dozentin weitergeben kannst. Dadurch hat diese/r die Möglichkeit die Quellen zu überprüfen, selbst wenn die Seite nicht mehr oder in anderer Form existiert.

Zitieren von Internetquellen

Für die Zitation von Internetquellen gibt es je nach Zitationsstil, den du verwendest, andere Vorgaben. Hier der Vorschlag aus den Zitierregeln der American Psychological Association (APA):

<Autor (oder Verfassende Organisation)> (<Jahr der Veröffentlichung oder des Copyrights>):< Titel>. URL: <http://www.urlderseite.de>,<letzter Zugriff: Datum>.

Beispiel (APA):

Universität Augsburg (2007): Ein Porträt der Universität Augsburg. URL: http://www.uni-augsburg.de/allgemeines/portrait, letzter Zugriff: 21.08.2012.

 

 

Nach MLA-Regeln sieht die Literaturangabe der gleichen Website so aus:

 

„Titel des Dokuments.“ Website, auf der das Dokument veröffentlicht ist. Jahr der Veröffentlichung / des verwendeten Updates. Name der Institution/Organisation, die die Website veröffentlicht / sponsert. Datum des letzten Zugriffs. <Website>.

 

Beispiel (MLA) :

"Die Universität Augsburg.“ Universität Augsburg. 2011. Universität Augsburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 21 August 2012 <http://www.uni-augsburg.de/allgemeines/ portrait/deutsch.pdf>.

Verallgemeinert sieht die „Formel“ für elektronische Publikationen (evtl. mit Print-Pendant) aus wie folgt. Wenn kein Autor bekannt ist, beginnt die Angabe (wie im Beispiel oben) direkt mit dem Titel des Dokuments in Anführungszeichen:


Autor (oder Verfassende Organisation). „Titel des Dokuments.“ Information über Print-Publikation. Information über elektronische Publikation. Datum des letzten Zugriffs. <Website>.

 

4.4 Zitate belegen

Du musst immer belegen, aus welcher Quelle du zitierst. Die Angaben dazu sollten in direkter Nähe des Zitats sein.Die Fundstelle eines Zitats kann auf verschiedene Weise belegt werden:

Im Text (in Klammern direkt hinter dem Zitat)

 

In diesem Fall wird aus Gründen der Lesbarkeit meist nur eine Kurzform der Fundstelle angegeben, z.B.: „dies ist ein APA-Zitat“ (Müller, 2003, S. 259). Dies ist die aktuell üblichere Zitierweise.

Zum Vergleich:

APA (MuK Uni Augsburg)

(Müller, 2003, S. 259)

APA (EWS Uni Augsburg)

(Müller 2003, S.259)

MLA (Sprachwissenschaft und Fachdidaktik Uni Augsburg)

(Müller 2003: 259)

MLA (allgemein; Amerikanistik und Literaturwissenschaft Uni Augsburg)

(Müller 259)

Einen Überblick über die Form von Belegen im Text sowie im Literaturverzeichnis wie sie dieMLA verwendet findest du in Kürze hier. Dabei wird der „reine“ MLA-Stil, der auch im zugehörigen Handbuch nachgeschlagen werden kann, an der Uni Augsburg von der Amerikanistik sowie der Englischen Literaturwissenschaft verwendet, daneben findet sich zum Vergleich die Abwandlung mit Autor-Jahr-System der Sprachwissenschaft und Fachdidaktik.

 

In einer Fuß- oder Endnote

In den Fußnoten am Ende einer Seite stehen die Quellen, die auf dieser Seite zitiert werden. Manchmal werden jedoch auch alle Nachweise als sogenannte Endnoten am Ende eines Kapitels oder des gesamten Textes zusammen gefasst.

Der Text in den Fußnoten wird aus Gründen der Lesbarkeit in einer kleineren Schriftgröße und mit geringerem Zeilenabstand gesetzt. Die hochgestellte Zahl folgt im Text bei direkten Zitaten  direkt hinter dem letzen Wort oder dem Satzzeichen. Bei indirekten Zitaten wird die Fußnote ans Ende der Aussage gesetzt.

Ein Beispiel:

„Dies ist ein Zitat.“1
1Müller, 2003, S. 259.

Wird eine Quelle auf einer Seite mehrfach nacheinander zitiert, kann sie in der Fußnote auf die folgende Weise angegeben werden:

1Ebd. (oder Ebenda, a.a.O.)

Ändert sich die Seitenangabe, jedoch nicht die Quelle, so wird folgendermaßen zitiert:

1Ebd., S. 20 (oder Ebenda, S. 20 oder a.a.O, S. 20)

Die einmal gewählte Form sollte in der Arbeit einheitlich verwendet werden.

Vollständige Fundstelle oder Verweis

Die Fußnoten enthalten entweder die vollständige Fundstelle oder einen Verweis. Der Verweis enthält nur die Informationen, die notwendig sind, um die vollständigen Angaben im Literaturverzeichnis wiederzufinden. Der Verweis wird bei indirekten Zitaten mit „vgl.“ (= vergleiche), „s.“ (= siehe) oder „s.a.“ (= siehe auch) eingeleitet, kann aber auch (z.B. beim APA- und MLA-Zitierstil) ohne eine solche Angabe stehen.

 

Zum Beispiel:

 

TEXT.... „Dies ist ein MLA-Zitat mit der vollständigen Fundstelle“ 1 TEXT....

TEXT.... „Hier wird derselbe Autor zum zweiten Mal zitiert, also nur noch ein Verweis genutzt.“ 2

 

 

1 Anton Musterautor, Mustertitel (Ort: Verlag, Jahr) 3.

2 Musterautor 5.

 

Hinweis für Studierende der Uni Augsburg

Verwendung von

Zitation in Fußnoten

ebd. / a.a.O. /

ibid. / op. cit.

s.(=siehe), s.a. (siehe auch), vgl., cf.

APA (MuK, EWS Uni Augsburg)

nein

nein

nein

MLA (Anglistik/Amerikanistik Uni Augsburg)

Möglich, i.d.R. aber nicht (mehr) üblich

nein

nein

(Engl. Literaturwissenschaft Uni Augsburg: ja)

Im Studiengang Medien und Kommunikation an der Uni Augsburg wird in der Regel als Zitationsstil APA verwendet. Sowohl Fußnoten als auch die Bezeichnung "ebd." werden hier nicht verwendet! Bei Unsicherheiten bezüglich des Zitationsstils solltest du dich vorab mit deinem Betreuer in Verbindung setzen.

4.5 Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis enthält sämtliche für die Arbeit benutzte Literatur, d.h. alle Quellen aus denen direkt oder indirekt zitiert wurde. Texte, die zur Vorbereitung benutzt, aber nicht zitiert wurden, gehören nicht in das Verzeichnis. Die Literaturangaben werden alphabetisch nach dem Nachnamen des Autors bzw. Herausgebers sortiert. Verwendest du mehrere Werke eines Autors, werden diese chronologisch sortiert. Sind vom selben Autor mehrere Werke innerhalb eines Jahres erschienen, ordnest du diese alphabetisch nach dem Titel. Die Jahreszahlen erhalten dabei den Zusatz a,b,c usw., beispielsweise 2005a, 2005b. Ein Buch kann dabei auch mehrmals im Literaturverzeichnis erscheinen, wenn du beispielsweise mehrere Aufsätze aus einem Buch aufführst und zusätzlich beispielsweise das Vorwort zitierst.

Kriterien Literaturverzeichnis

  • Richtigkeit der Angaben
  • Vollständigkeit
  • Einheitlichkeit (Form der Angaben)
  • Übersichtlichkeit

Vorgaben Uni Augsburg

Der Studiengang „Medien und Kommunikation“ hat eigene Vorgaben für das Format des Literaturverzeichnisses, die du im Merkblatt "Die wissenschaftliche Arbeit & Zitiersystem im MuK" findest.

Für die Erziehungswissenschaft findest du Angaben über die Form des Literaturverzeichnisses auf den Seiten 24-28 im entsprechenden Leitfaden.

Für die Fächer Anglistik/Amerikanistik findet sich hier eine Zusammenstellung der unterschiedlichen Zitierweisen. Dabei verwendet die Englische Literaturwissenschaft sowie Amerikanistik den reinen MLA-Stil, während die Sprachwissenschaft und Fachdidaktik das Author-Date-System nutzen.

 

Generell kann man verschiedene Zitatstile unterschieden, beispielsweise den Zitationsstil der APA, der American Psychological Association, den MLA-Stil der Modern Language Association oder z.B. auch den Harvard-Stil. Welcher Stil für deine Arbeit in Frage kommt, erfährst du, wenn du bei deinem/r Professor/in nachfrägst.

4.6 Abkürzungen und Sonderfälle

Abkürzungen beim Zitieren

  • S steht für für Seite oder Seiten. f. (nachfolgende Seite), ff. (nachfolgende Seiten). Diese Abkürzung (f.) wird aber nicht bei allen Zitierstilen verwendet (z.B. nicht bei APA).

  • et al. steht für "und andere" und wird ab der zweiten Nennung von Quellen mit drei oder mehr Autoren verwendet.

  • wird auf weitere Quellen zusammenfassend hingewiesen, verweist man mit "vgl.", "s. auch" oder "so beispielsweise".
    Beispiel: Es findet sich zunehmend Literatur zum Blended Learning (vgl. Euler, 2003; Seufert, 2002; Wilbers, 2004).

Sonderfälle

Zitierregeln für besondere Quellen, die in den Merkblättern nicht aufgeführt sind, findest du hier:

 

APA:

APA Formatting and Style Guide

Publication manual of the American Psychological Association (2010).Washington D.C.: American Psychological Assoc.

Signatur in der UB Augsburg: 71/CM 2200 P976(6)+1

 

MLA:

MLA Formatting and Style Guide

Gibaldi, Joseph (2009). MLA Handbook for Writers of Research Papers. New York: MLA.

Signatur in der UB Augsburg: 12/AK 39580 M689(7), 170/AK 39580 M689(7)+1



Hier findet sich eine Vergleichstabelle zu MLA, APA und Chicago Style: http://owl.english.purdue.edu/owl/resource/949/01/

 

Grundsätzlich ist es außerdem hilfreich, einen Blick in den jeweiligen Leitfaden/Merkblatt etc. des betreffenden Fachs zu werfen. Dort werden meistens die wichtigsten Fragen schon vorab geklärt. Sollten spezielle Unklarheiten bleiben, weiß der jeweilige Dozent in der Regel selbst am besten, was er erwartet und kann so passende Hilfestellungen geben.


4.7 Zitationstest APA

Du glaubst, du weißt alles über richtiges Zitieren? Dann mach die Probe aufs Exempel und stelle dein Wissen in diesem Test auf die Probe!
Für jede Frage gibt es jeweils nur eine zutreffende Antwort. Versuche zuerst, die Aufgabe selbst zu lösen. Wenn du dann auf „Lösung" klickst, kannst du sehen, ob deine Antwort richtig ist!

 

1.) In der Textstelle, die du direkt zitieren möchtest, entdeckst du einen Schreibfehler. Wie zitierst du diese Passage richtig?

a) Du veränderst nichts und zitierst die Textstelle ohne Korrektur.
b) Du korrigierst den Fehler einfach.
c) Du korrigierst den Fehler und schreibst nach dem fehlerhaften Wort [sic].
d) Du veränderst nichts und schreibst nach dem fehlerhaften Wort [sic].

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

2.) Kurze Zitate bindest du direkt in den laufenden Text ein. Wie verhältst du dich nun bei längeren Zitaten, also ab ungefähr 40 Wörtern?

a) Du bindest dieses Zitat genau wie kürzere Zitate einfach direkt in den Text ein.
b) Du beginnst das Zitat in einer neuen Zeile, rückst es rechts ein und setzt es in Anführungszeichen.
c) Du beginnst das Zitat in einer neuen Zeile, rückst es rechts und links ein und setzt es nicht in Anführungszeichen. Die Quelle führst du vor dem Satzzeichen an.
d) Du beginnst das Zitat in einer neuen Zeile, rückst es rechts und links ein und setzt es nicht in Anführungszeichen. Die Quelle führst du nach dem Satzzeichen an.

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

3.) Du möchtest eine Textstelle zitieren. Nun ist die Passage allerdings in der alten Rechtschreibung verfasst. Wie verhältst du dich richtig?

a) Du verbesserst das Zitat gemäß der neuen Rechtschreibung.
b) Du korrigierst nichts.
c) Du verbesserst das Zitat gemäß der neuen Rechtschreibung und kennzeichnest es mit [sic].
d) Du korrigierst nichts und kennzeichnest das Zitat mit [sic].

Lösung (für Lösung hier klicken):

b

 

4.) Du schreibst eine Arbeit und verwendest ein direktes Zitat. Um das Zitat besser in deinen eigenen Text einzubinden und so die Lesbarkeit zu verbessern, möchtest du einige Worte ergänzen. Was tust du?

a) Du veränderst das Zitat einfach so, wie es dir passt.
b) Du änderst nichts und versuchst, das Zitat anders in deine Arbeit zu integrieren.
c) Du ergänzt das Zitat und schreibst hinter die betreffende Textstelle [ergänzt durch d. Verf.].
d) Du ergänzt das Zitat und schreibst die hinzugefügten Worte in eckige Klammern.

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

5.) Die Textstelle, die du zitieren möchtest, ist zu umfangreich. Deshalb erscheint es dir sinnvoll, die für dich irrelevanten Passagen wegzulassen. Wie gehst du hier regelkonform vor?

a) Du lässt die Passagen, auf die du verzichten möchtest, einfach weg.
b) Du verzichtest auf die Passagen und schreibst anstatt dessen „(...)“, um die Auslassung kenntlich zu machen. Wenn du einen oder mehrere Sätze auslässt (und nicht nur ein paar Wörter), setzt du 4 Punkte.
c) Du lässt die Passagen weg und machst die Auslassung durch „. . .“ kenntlich. Wenn du einen oder mehrere Sätze auslässt (und nicht nur ein paar Wörter), setzt du 4 Punkte.
d) Du verzichtest auf die Auslassung, weil dies beim regelgerechten Zitieren gar nicht erlaubt ist.

Lösung (für Lösung hier klicken):

c

 

6.) Was bedeutet die Abkürzung „et al.“ und wann musst du sie verwenden?

a) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und andere”. Du verwendest diese Abkürzung bei der Quellenangabe, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation drei übersteigt.
b) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und andere”. Du verwendest diese Abkürzung bei der Quellenangabe, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation fünf übersteigt.
c) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und so weiter”. Du verwendest diese Abkürzung im Literaturverzeichnis, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation drei übersteigt.
d) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und so weiter”. Du verwendest diese Abkürzung bei der Quellenangabe, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation fünf übersteigt.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

7.) Du möchtest eine Textstelle zitieren. Einige Worte erscheinen dir im Zusammenhang mit deiner Arbeit als besonders wichtig und du würdest sie gerne hervorheben. Wie gehst du richtig vor?

a) Du zitierst die Textstelle und hebst die relevanten Worte hervor.
b) Du zitierst die Textstelle, aber verzichtest darauf, die für dich wichtigen Worte hervorzuheben, weil dies beim direkten Zitieren nicht erlaubt ist.
c) Du zitierst die Textstelle, hebst die relevanten Worte hervor und kennzeichnest dies beim Belegen des Zitats mit „Hervorheb. i. O.“.
d) Du zitierst die Textstelle, hebst die relevanten Worte hervor und kennzeichnest dies beim Belegen des Zitats mit „Hervorheb. d. Verf.“.

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

8.) Du hast auf einer Internetseite eine Textstelle entdeckt, die du für deine Arbeit gerne zitieren würdest. Allerdings ist dort keine Jahresangabe zu finden. Wie belegst du die Passage richtig?

a) Du lässt die Jahresangabe einfach weg.
b) Du verzichtest darauf, die Passage zu zitieren, weil eine fehlende Jahresangabe nicht zulässig ist.
c) Du schreibst anstelle der Jahresangabe die Abkürzung „o. J.“.
d) Du schreibst anstelle der Jahresangabe die Abkürzung „o. A.“.

Lösung (für Lösung hier klicken):

c

 

9.) Du hast deine Arbeit erfolgreich beendet und erstellst nun dein Literaturverzeichnis. Was musst du darin unbedingt angeben?

a) Alle Texte und Quellen, die du in deiner Arbeit verwendet hast, inklusive der Internetquellen.
b) Alle Texte, die du im Zusammenhang mit der Arbeit gelesen hast.
c) Nur die Primärliteratur, die du benutzt hast.
d) Alle Texte und Quellen, die du in deiner Arbeit verwendet hast, exklusive der Internetquellen.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

10.) Du hast in deiner Arbeit mehrere Werke eines Autors verwendet, die im gleichen Jahr erschienen sind. Was musst du beachten?

a) Gar nichts.
b) Du nummerierst die Werke im Fließtext und im Literaturverzeichnis alphabetisch durch, z.B. 2010a, 2010b.
c) Du nummerierst die Werke im Literaturverzeichnis alphabetisch durch, z.B. 2010a, 2010b.
d) Du nummerierst die Werke im Fließtext und im Literaturverzeichnis hinter dem Nachnamen des Autors durch, z.B. Wrobel-Leipold(1), Wrobel-Leipold(2).

Lösung (für Lösung hier klicken):

b

 

11.) Du möchtest aus einem Satz nur einen Abschnitt zitieren- wie gehst du vor?

a) Du führst einfach den Abschnitt an und setzt am Anfang und am Ende des Zitats Anführungszeichen.
b) Du musst die Auslassungen zu Beginn des Satzes kennzeichnen, indem du vor das Zitat drei Punkte “. . .” setzt und dann das Zitat beginnst.
c) Du musst die Auslassungen am Ende des Zitates kennzeichen, indem du ans Ende des Zitats drei Punkte “. . .” setzt. Danach folgt ein Anführungszeichen oben, die Quellenangabe in Klammer und dann das Satzzeichen.
d) Du musst Auslassungen am Beginn und am Ende des Zitates kennzeichnen, indem du dort jeweils drei Punkte “. . .” setzt.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

12.) Du erstellst gerade dein Literaturverzeichnis. Welche Zitation ist richtig?

a) Brinkmann, S. (2002). Bilder eines Krieges: Europa und der Bürgerkrieg in Spanien. In J. Requate & M. Schulze Wessel (Hrsg.), Europäische Öffentlichkeit. Transnationale Kommunikation seit dem 18. Jahrhundert (S. 250 - 272). Frankfurt am Main: Campus Verlag.
b) Brinkmann, Sören (2002). Bilder eines Krieges: Europa und der Bürgerkrieg in Spanien. In J. Requate & M. Schulze Wessel (Hrsg.), Europäische Öffentlichkeit. Transnationale Kommunikation seit dem 18. Jahrhundert (S. 250 - 272). Frankfurt am Main: Campus Verlag.
c) Brinkmann, S. (2002). Bilder eines Krieges: Europa und der Bürgerkrieg in Spanien. In J. Requate & M. Schulze Wessel (Hrsg.), Europäische Öffentlichkeit. Transnationale Kommunikation seit dem 18. Jahrhundert (S. 250 - 272). Frankfurt am Main: Campus Verlag.
d) Brinkmann, S. (2002). Bilder eines Krieges: Europa und der Bürgerkrieg in Spanien. In J. Requate & M. Schulze Wessel (Hrsg.), Europäische Öffentlichkeit. Transnationale Kommunikation seit dem 18. Jahrhundert (250 - 272). Frankfurt am Main: Campus Verlag.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

13.) Welche Zitation ist richtig?

a) Bonfadelli, H. & Friemel, T. (2011). Medienwirkungsforschung (4. Auflage). Konstanz: UVK.
b) Bonfadelli, H. & Friemel, T. (2011). Medienwirkungsforschung (4. Auflage). Konstanz: UVK.
c) Bonfadelli, H. & Friemel, T. (2011). Medienwirkungsforschung (4. Auflage). Konstanz.
d) Bonfadelli, H. & Friemel, T. (2011). Medienwirkungsforschung (4. Auflage). UVK: Konstanz.

Lösung (für Lösung hier klicken):

b

 

14.) Welche Zitation ist richtig?

a) Williams, M. (2009). Rewiring Media History: Intermedial Borders. In J. Staiger & S. Hake (Eds.), Convergence Media History (S. 46 - 56). New York: Routledge.
b) Williams, M. (2009). Rewiring Media History: Intermedial Borders. In J. Staiger & S. Hake (Hrsg.), Convergence Media History (S. 46 - 56). New York: Routledge.
c) Williams, M. (2009). Rewiring Media History: Intermedial Borders. In J. Staiger & S. Hake (Eds.), Convergence Media History (pp. 46 - 56). New York: Routledge.
d) Williams, M. (2009). Rewiring Media History: Intermedial Borders. In J. Staiger & S. Hake (Eds.), Convergence Media History (p. 46 - 56). New York: Routledge.

Lösung (für Lösung hier klicken):

c

 

15.) Welche Zitation ist richtig?

a) Schönbrodt, F. & Asendorpf, J. (2011). The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents. Journal of Media Psychology, 23 (2), 100 - 107.
b) Schönbrodt, F. & Asendorpf, J. (2011). The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents. Journal of Media Psychology, 23 (2), 100 - 107.
c) Schönbrodt, F. & Asendorpf, J. (2011). The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents. Journal of Media Psychology, 23 (2), 100 - 107.
d) Schönbrodt, F. & Asendorpf, J. (2011). The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents. Journal of Media Psychology, 23 (2), 100 - 107.

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

16.) In dein Literaturverzeichnis haben sich fünf Fehler eingeschlichen. Finde sie!

Bonstein, J. & Theile, M. Generation global. Der Spiegel. Verfügbar unter: http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-40128237.html.
Igartua, J., Moral-Toranzo, F. & Fernández, I. (2011). Cognitive, Attitudinal, and Emotional Effects of News Frame and Group Cues, on Processing News About Immigration. Journal of Media Psychology, 23(4), 174 - 185.
Jandt, F. (2010). Intercultural Communication. Identities in a Global Community (6. Auflage). Thousand Oaks.
Mayring, P. (2002). Einführung in die qualitative Sozialforschung (5. Auflage). Weinheim: Beltz Verlag
Rieger, S. (2007). Interkulturelle Medienwissenschaft. In J. Straub, A. Weidemann & D. Weidemann (Hrsg.), Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Grundbegriffe – Theorien – Anwendungsfelder (179 - 188). Stuttgart: Verlag J. B. Metzler.

Lösung (für Lösung hier klicken):

Bonstein, J. & Theile, M. (2005). Generation global. Der Spiegel. Verfügbar unter: http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-40128237.html.
Igartua, J., Moral-Toranzo, F. & Fernández, I. (2011). Cognitive, Attitudinal, and Emotional Effects of News Frame and Group Cues, on Processing News About Immigration. Journal of Media Psychology, 23(4), 174 - 185.
Jandt, F. (2010). Intercultural Communication. Identities in a Global Community (6. Edition). Thousand Oaks: SAGE.
Mayring, P. (2002). Einführung in die qualitative Sozialforschung (5. Auflage). Weinheim: Beltz Verlag.
Rieger, S. (2007). Interkulturelle Medienwissenschaft. In J. Straub, A. Weidemann & D. Weidemann (Hrsg.), Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Grundbegriffe – Theorien – Anwendungsfelder (S. 179 - 188). Stuttgart: Verlag J. B. Metzler.

 

4.8 Zitationstest MLA

Du glaubst, du weißt alles über richtiges Zitieren im MLA-Stil? Dann mach die Probe aufs Exempel und prüfe dein Wissen mit diesem Test!
Für jede Frage gibt es jeweils nur eine zutreffende Antwort. Versuche zuerst, die Aufgabe selbst zu lösen. Wenn du dann auf „Lösung" klickst, kannst du sehen, ob deine Antwort richtig ist!

 

1.) Welche Quellen darf man auf keinen Fall zitieren?

a) Handouts, Vorlesungsfolien und Seminararbeiten.
b) Handouts, Vorlesungsfolien und unveröffentlichte Abschlussarbeiten.
c) Handouts und Seminararbeiten.
d) Seminararbeiten und unveröffentlichte Abschlussarbeiten.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

2.) In der Textstelle, die du direkt zitieren möchtest, entdeckst du einen Schreibfehler. Wie zitierst du diese Passage richtig?

a) Du veränderst nichts und zitierst die Textstelle ohne Korrektur.
b) Du korrigierst den Fehler einfach.
c) Du korrigierst den Fehler und schreibst nach dem fehlerhaften Wort [sic].
d) Du veränderst nichts und schreibst nach dem fehlerhaften Wort [sic].

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

3.) Was bedeutet die Abkürzung „et al.“ und wann musst du sie verwenden?

a) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und andere”. Du verwendest diese Abkürzung bei der Quellenangabe, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation drei übersteigt.
b) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und andere”. Du verwendest diese Abkürzung bei der Quellenangabe, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation fünf übersteigt.
c) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und so weiter”. Du verwendest diese Abkürzung im Literaturverzeichnis, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation drei übersteigt.
d) “et al.” bedeutet auf Deutsch “und so weiter”. Du verwendest diese Abkürzung bei der Quellenangabe, wenn die Anzahl der Autoren der zitierten Publikation fünf übersteigt.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

4.) Du hast für deine Arbeit einen Artikel aus einer Zeitschrift benutzt. Was musst du bei der Angabe im Literaturverzeichnis beachten?

a) Es gibt keine Besonderheiten im Vergleich zu Monographien.
b) Du lässt einleitende Artikel (wie z.B. “a”, “an”, “the”) und den Untertitel der Zeitschrift weg. Die Nummer des Jahrgangs gibst du immer an.
c) Einleitende Artikel (wie z.B. “a”, “an”, “the”) darfst du nicht weglassen, sondern nur den Untertitel der Zeitschrift. Die Nummer des Jahrgangs gibst du immer an.
d) Du darfst weder einleitende Artikel (wie z.B. “a”, “an”, “the”) noch den Untertitel der Zeitschrift weglassen. Die Nummer des Jahrgangs gibst du immer an.

Lösung (für Lösung hier klicken):

b

 

5.) In deiner Arbeit hast du eine Internetseite zitiert, der ein Verfasser sowie ein Titel fehlen. Wie musst du diese Quelle im Literaturverzeichnis angeben?

a) Wenn diese Angaben fehlen, musst du diese auch nicht anführen.
b) Du musst zumindest den Titel angeben, den du in der Browserleiste erkennen kannst.
c) Du machst das Fehlen dieser Angaben kenntlich, indem du “without author” und “without title” an die entsprechenden Stellen schreibst.
d) Du lässt den Titel ganz weg und schreibst anstelle des Autors “without author”.

Lösung (für Lösung hier klicken):

b

 

6.) Die Textstelle, die du in deiner Arbeit zitieren möchtest, beinhaltet eine Aussage in Anführungsstrichen. Wie zitierst du regelkonform?

a) Du zitierst die Textstelle ohne etwas an der Passage zu verändern.
b) Du zitierst die Textstelle und lässt die darin schon vorhandenen Anführungsstriche einfach weg.
c) Du änderst diese Anführungsstriche in < betreffende Aussage > um und setzt die gesamte, zitierte Textstelle in Anführungsstriche.
d) Du änderst diese Anführungsstriche in einfache Apostrophe und setzt die gesamte, zitierte Textstelle in Anführungsstriche.

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

7.) Was musst du bei Zitaten beachten, die sich über mehr als drei Zeilen erstrecken?

a) Du beginnst das Zitat in einer neuen Zeile, rückst es ein und benutzt eine kleinere Schriftgröße. Außerdem verwendest du einen einfachen Zeilenabstand und setzt es nicht in Anführungszeichen.
b) Du beginnst das Zitat in einer neuen Zeile, verwendest einfachen Zeilenabstand und setzt es nicht in Anführungszeichen.
c) Nichts. Du zitierst die Textstelle genauso wie kürzere Zitate.
d) Du beginnst das Zitat in einer neuen Zeile und setzt es kursiv. Außerdem verwendest du einen einfachen Zeilenabstand und setzt es nicht in Anführungszeichen.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

8.) Du schreibst eine Arbeit und verwendest ein direktes Zitat. Um das Zitat besser in deinen eigenen Text einzubinden und so die Lesbarkeit zu verbessern, möchtest du einige Worte ergänzen. Was tust du?

a) Du veränderst das Zitat einfach so, wie es dir passt.
b) Du änderst nichts und versuchst, das Zitat anders in deine Arbeit zu integrieren.
c) Du ergänzt das Zitat und schreibst hinter die betreffende Textstelle [ergänzt durch d. Verf.].
d) Du ergänzt das Zitat und schreibst die hinzugefügten Worte in eckige Klammern, sowie deine eigenen Initialen.

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d

 

9.) Die Textstelle, die du zitieren möchtest, ist zu umfangreich. Deshalb erscheint es dir sinnvoll, die für dich irrelevanten Passagen wegzulassen. Wie gehst du hier regelkonform vor?

a) Du lässt die Passagen, auf die du verzichten möchtest, einfach weg.
b) Du verzichtest auf die Passagen und schreibst anstatt dessen „[...]“, um die Auslassung kenntlich zu machen.
c) Du lässt die Passagen weg und machst die Auslassung durch „. . .“ kenntlich. Wenn du einen oder mehrere Sätze auslässt (und nicht nur ein paar Wörter), setzt du 4 Punkte.
d) Du verzichtest auf die Auslassung, weil dies beim regelgerechten Zitieren gar nicht erlaubt ist.

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b

 

10.) Du möchtest eine Textstelle zitieren. Nun ist die Passage allerdings in der alten Rechtschreibung verfasst. Wie verhältst du dich richtig?

a) Du verbesserst das Zitat gemäß der neuen Rechtschreibung.
b) Du korrigierst nichts.
c) Du verbesserst das Zitat gemäß der neuen Rechtschreibung und kennzeichnest es mit [sic].
d) Du korrigierst nichts und kennzeichnest das Zitat mit [sic].

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b

 

11.) Du möchtest eine Textstelle zitieren. Einige Worte erscheinen dir im Zusammenhang mit deiner Arbeit als besonders wichtig und du würdest sie gerne hervorheben. Wie gehst du richtig vor?

a) Du zitierst die Textstelle und hebst die relevanten Worte hervor.
b) Du zitierst die Textstelle, aber verzichtest darauf, die für dich wichtigen Worte hervorzuheben, weil dies beim direkten Zitieren nicht erlaubt ist.
c) Du zitierst die Textstelle, hebst die relevanten Worte hervor und kennzeichnest dies beim Belegen des Zitats mit „emphasised“.
d) Du zitierst die Textstelle, hebst die relevanten Worte hervor und kennzeichnest dies beim Belegen des Zitats mit „emphasis mine“.

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d

 

12.) Welche Auslassung ist richtig?

a) The flexibility of the human mind - [...] - is a wondrous talent.
b) The flexibility of the human mind - [...] is a wondrous talent.
c) The flexibility of the human mind [...] is a wondrous talent.
d) The flexibility of the human mind (...) is a wondrous talent.

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c

 

13.) Du hast deine Arbeit erfolgreich beendet und erstellst dein Literaturverzeichnis. Was musst du darin unbedingt angeben?

a) Alle Texte und Quellen, die du in deiner Arbeit verwendet hast, inklusive der Internetquellen.
b) Alle Texte, die du im Zusammenhang mit der Arbeit gelesen hast.
c) Nur die Primärliteratur, die du benutzt hast.
d) Alle Texte und Quellen, die du in deiner Arbeit verwendet hast, exklusive der Internetquellen.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

14.) Du verwendest in deiner Arbeit mehrere Werke eines Autors. Was musst du beim Zitieren beachten?

a) Gar nichts.
b) Du nummerierst die Werke einfach hinter dem Namen des Autors mit Hilfe von Ziffern durch.
c) Du gibst hinter dem Namen des Autors durch ein Komma abgetrennt den Titel der jeweils zitierten Publikation in Kurzform an.
d) Du gibst hinter dem Namen des Autors durch ein Komma abgetrennt den vollen Titel der jeweils zitierten Publikation an.

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c

 

15.) Welche Zitation ist richtig?

a) Schönbrodt, Felix and Jens Asendorpf. “The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents” Journal of Media Psychology 23.2 (2011): 100 - 107.
b) Schönbrodt, Felix and Jens Asendorpf. “The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents” Journal of Media Psychology 23.2 (2011): 100 - 107.
c) Schönbrodt, Felix and Jens Asendorpf (2011). “The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents” Journal of Media Psychology 23.2. 100 - 107.
d) Schönbrodt, Felix and Jens Asendorpf. “The Challenge of Constructing Psychologically Believable Agents.” Journal of Media Psychology 23.2 (2011): 100 - 107.

Lösung (für Lösung hier klicken):

d

 

16.) Welche Zitation ist richtig?

a) McCrea, Scott. The Case for Shakespeare. Westport: Praeger, 2005.
b) McCrea, Scott. The Case for Shakespeare. Westport: Praeger, 2005.
c) McCrea, Scott. “The Case for Shakespeare”. Westport: Praeger, 2005.
d) McCrea, Scott. The Case for Shakespeare. Praeger: Westport, 2005.

Lösung (für Lösung hier klicken):

b

 

17.) Welche Zitation ist richtig?

a) Wells, Stanley and Sarah Stanton, eds. The Cambridge Companion to Shakespeare On Stage. Cambridge: Cambridge UP, 2002.
b) Wells, Stanley and Sarah Stanton, eds. The Cambridge Companion to Shakespeare On Stage. Cambridge: Cambridge UP, 2002.
c) Wells, Stanley & Sarah Stanton, eds. The Cambridge Companion to Shakespeare On Stage. Cambridge: Cambridge UP, 2002.
d) Wells, Stanley and Stanton, Sarah, eds. The Cambridge Companion to Shakespeare On Stage. Cambridge: Cambridge UP, 2002.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a

 

18. Um welche Veröffentlichungsform handelt es sich jeweils bei den vier folgenden Zitationen?

a) Honan, Park. Shakespeare: A Life. New York: Oxford UP, 1998.
b) Nünning, Vera. “The Invention of Cultural Traditions: The Construction and Deconstruction of Englishness and Authenticity in Julian Barnes’ England, England.” Anglia 119 (2001): 58–76. JulianBarnes.com. Ed. Ryan Roberts. 13 December 2003 <http://www.julianbarnes.com/docs/nunning.pdf>.
c) Cohen, Victor. “Progressive Nostalgia: The Post-War Crime Fiction of Paul William Ryan.” Journal of Narrative Theory 37.3 (2007): 375-399.
d) Baert, Barbara. “Caliban as a Wild-Man. An Iconographical Approach.” Constellation Caliban: Figurations of a Character. Eds. Nadia Lie and Theo D’haen. Amsterdam: Rodopi, 1997. 43–59.

Lösung (für Lösung hier klicken):

a Monographie, b Internetpublikation, c Zeitschriftartikel, d Artikel aus einem Sammelband

 

5. Überarbeiten

Nachdem du die Rohfassung deines Textes fertig gestellt hast, musst du ihn noch überarbeiten. Du verbesserst deine Arbeit inhaltlich, sprachlich und formal und machst sie dadurch für deine Adressaten besser lesbar.

Du hast wahrscheinlich beim Schreiben des Textes schon mehrfach Überarbeitungen vorgenommen, z.B. Argumente hin- und hergeschoben, neue Schwerpunkte gesetzt oder Rechtschreibfehler korrigiert. Das ist auch in Ordnung, du solltest nur aufpassen, dass du dich dabei nicht zu sehr verzettelst und Zeit für die Überarbeitung des kompletten Textes einplanen. Es ist sinnvoll, eine gewisse Distanz zum eigenen Text haben, bevor du mit der Überarbeitung beginnst. Wenn du direkt nach dem Schreiben mit der Überarbeitung anfängst, bist du noch zu nah am Thema und Ungereimtheiten werden dir nicht auffallen. Es ist ebenfalls hilfreich, den Text zum Korrekturlesen aus der Hand zu geben.

Beim Überarbeiten deines Textes solltest du systematisch vom Groben zum Feinen vorgehen. Prüfe zunächst, ob der Gesamtaufbau stimmt und untersuche danach den logischen Aufbau der Kapitel- und Unterkapitelstruktur.

Wenn du damit fertig bist, kontrollierst du die Absatz- und Satzstruktur und die Wortwahl. Auf diese Weise kannst du dir sicher sein, dass der logische Aufbau deiner Arbeit stimmt, bevor du anfängst, dich mit Detailfragen zu beschäftigen.

 

Dauer: ca. 10 Minuten

Wir haben verschiedene Professoren gefragt, was sie von einer Hausarbeit erwarten. Die Antworten der Prof. Dr. Reinmann, Prof. Dr. Eilders, Prof. Dr. Mainzer und Frau Stockhorst und Frau Nitsch findest du in den Videos. Andere Dozenten haben natürlich andere Meinungen. Am Besten fragst du sie selbst. Um zum nächsten Video zu gelangen, musst du im Playerfenster auf den Vorwärts-Button ( >I ) klicken.

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"Hausarbeiten" produziert von Michael Hallermayer und Eva Ingold

5.1 Inhalt überprüfen

Hier überarbeitest du deine Argumentation, achte dabei auf folgende Punkte:

  • Ist das Thema/ die Fragestellung klar?
  • Ist der Aufbau deiner Argumente logisch und stehen sie an der richtigen Stelle?
  • Sind deine Argumente schlüssig?
  • Sind deine Gedanken nachvollziehbar und kann der Leser der Argumentation folgen?
  • Ist die Argumentation widerspruchsfrei?

Bei der ersten Überarbeitung wirst du zunächst auffällige logische und inhaltliche Mängel beseitigen. Prüfe dabei, ob jedes Kapitel und jeder Abschnitt eine zentrale Aussage hat.

5.2 Sprache überprüfen

Überschriften

Die Sprache deiner Rohfassung wird noch nicht perfekt sein. Achte zunächst auf deine Überschriften: Sind sie aussagekräftig? Die Überschriften sollen dem Leser klar vermitteln, um was es in dem betreffenden Kapitel oder Unterkapitel geht.

Formulierungen

Anschließend überprüfst du deine Formulierungen. Es kommt häufig vor, dass man immer dieselben Formulierungen und Worte benutzt. Sei kreativ und finde andere Begriffe. Versuch so präzise wie möglich zu formulieren. Wie du deine sprachliche Prägnanz erhöhst, kannst du in Kapitel 3.5 und in Kapitel 3.6 noch mal nachlesen.

Wahrscheinlich wirst du nach mehrmaligem Überarbeiten deine Arbeit um einiges gekürzt haben. Ärgere dich nicht über die Zeit und Mühe, die du investiert hast, sondern mach dir bewusst, dass eine kurze, klar formulierte Arbeit besser ist als eine, die zu viele überflüssige Informationen und Ausschmückungen enthält. Ebenso wie den Inhalt solltest du die Sprache deiner Arbeit durch eine andere Person überprüfen lassen. Es kommen meist sehr gute Anregungen, die dir helfen, die Qualität deiner Arbeit zu erhöhen.

5.3 Form und Layout

Vorgaben berücksichtigen

Bei der Form ist zunächst zu berücksichtigen, welche Art von Arbeit du schreiben musst. Es gibt verschiedene Arten von Texten, z.B. Referat, Hausarbeit, Bachelorarbeit, usw. Alle diese Texte haben formale Anforderungen, nach denen du dich richten musst und welche i.d.R. den Umfang, Aufbau und das Layout betreffen. Häufig werden von der Fakultät oder dem Lehrstuhl bestimmte Vorgaben gemacht. Erkundige dich, ob es Richtlinien oder Muster gibt, an denen du dich orientieren sollst. Du kannst Dozenten oder auch Studenten nach gelungenen Beispielen für wissenschaftliche Arbeiten fragen und dir diese Texte ansehen. Achte dabei auf den sprachlichen Stil und die formale Struktur.

Grundlegende Informationen zum Aufbau deiner Arbeit kannst du im Kapitel 1 „Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit“ noch mal nachlesen. Generell muss der Aufbau deiner Arbeit inhaltlich, sprachlich und formal logisch sein.

Form

  • Hat deine Arbeit Einleitung, Hauptteil und Schluss?
  • Ist ein roter Faden vorhanden?
  • Haben die Kapitel eine sinnvolle Reihenfolge?

Deine Arbeit muss auch auf Grammatik und Rechtschreibfehler überprüft werden. Die Rechtschreib- und Grammatikprüfung deines Textverarbeitungsprogramms ist dabei eine gute Hilfe, aber zusätzlich solltest du auch noch einen Lektor hinzuziehen.

Layout

Neben diesen Richtlinien für die inhaltliche Form der Arbeit gibt es auch bestimmte Regeln für die äußere Form. Grundsätzlich gilt: Das Layout sollte übersichtlich und leserfreundlich sein. Jede Fakultät hat diesbezüglich jedoch etwas andere Vorstellungen.

Vorgaben vom Studiengang Medien und Kommunikation für Hausarbeiten:

  • Papierformat: DIN A4
  • Ränder: oben und unten 2,5 cm, links und rechts 3 cm
  • Schriftart: Times New Roman
  • Schriftgröße: 12 Punkt
  • Zeilenabstand: 1,5 Zeilen
  • Textausrichtung: Blocksatz

Außerdem kommt es häufig vor, dass dein Dozent bestimmte Vorgaben bevorzugt. Du solltest ihn danach fragen, und diese dann auch berücksichtigen.

Hier findest du einige Hilfen, wie du dein Worddokument (Word 2010) formatieren und bearbeiten kannst.

6. Zeitmanagement

Für die meisten wissenschaftlichen Arbeiten, die du an der Universität schreibst, gibt es bestimmte Fristen, welche du einhalten musst. Bei deiner Zeitplanung solltest du immer den Abgabetermin im Auge behalten und deine Planung danach ausrichten. Jeder hat sein eigenes Tempo und die folgenden Tipps sind Anregungen können dir helfen, dein eigenes Zeitmanagement zu finden

Persönliches Zeitmanagement finden

Zeitplan

Solltest du Probleme haben, dir deine Zeit einzuteilen, halte dich streng an deinen einmal aufgestellten Zeitplan. Bei der Zeitplanung kann eine Visualisierung der Arbeitsschritte helfen. Überleg dir als erstes welche Tätigkeiten anfallen und stelle dann den Zeitablauf graphisch dar.

Zwei Beispiele für Zeitpläne

Beispiel: Seminararbeit, 6 Wochen Zeit, ca. 20 Seiten

Seminararbeit

Dieser Film erklärt dir nochmal genau die Grafik zum Zeitmanagement deiner Seminararbeit (Dauer: 0:50 min.)

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"Zeitmanagement Seminararbeit" produziert von Bauer, Schmird, Schnurr & Smirra

 

Beispiel: BA-Arbeit, 12 Wochen Zeit, ca. 50 Seiten

Bachelorarbeit

Dieser Film erklärt dir nochmal genau die Grafik zum Zeitmanagement bei der Bachelorarbeit (Dauer: 0:50 min.):

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"Zeitmanagement Seminararbeit" produziert von Bauer, Schmird, Schnurr & Smirra

Zeitplan in Matrixform

Die Zeitplanung kann auch in anderer Form dargestellt werden. Eine Möglichkeit ist die Arbeitsschritte und die Zeit, die zur Verfügung steht, in einer Matrix abzubilden:

Matrix

(Zum Vergrößern der Grafik bitte auf die Vorschau klicken; Download hier)

Egal wie gut du planst, es kann immer sein, dass du unter Zeitdruck gerätst. Versuche dann den Druck nicht noch weiter zu erhöhen, indem du dir unrealistische Ziele steckst. Setze Prioritäten und erledige die wichtigsten Sachen zuerst. Entscheide dich im Zweifelsfall für eine zeitlich noch umsetzbare Version deines Textes.

7. Weiterführende Literatur

Eco, U. (2007). Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Heidelberg: Müller.
Signatur in der UB Augsburg: 17/QB 300 E19(12), 40/QB 300 E19(12)

Franck, N.(2004). Handbuch wissenschaftliches Arbeiten. Frankfurt am Main: Fischer.
Signatur in der UB Augsburg: 12/AK 39540 F822 H2, 170/AK 39540 F822 H2

Kruse, O. (2004). Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. Frankfurt: Campus.
Signatur in der UB Augsburg: 170/AK 39580 K94(12)

Niederhauser, J. (2006). Duden - die schriftliche Arbeit - kurz gefasst. Eine Anleitung zum Schreiben von Arbeiten in Schule und Studium. Literatursuche, Materialsammlung und Manuskriptgestaltung mit vielen Beispielen. Mannheim: Dudenverlag.
Signatur in der UB Augsburg: 12/AK 39580 N666(4), 170/AK 39580 N666(4)

Paetzel, U. (2001). Wissenschaftliches Arbeiten. Überblick über Arbeitstechnik und Studienmethodik. Berlin: Cornelsen.
Signatur in der UB Augsburg: 12/AK 39540 P126

Peterßen, W. H. (2003). Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schule und Studium. München: Oldenbourg.
Signatur in der UB Augsburg: 70/CB 4900 P485.2003

Sesink, W. (2007). Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Internet - Textverarbeitung - Präsentation. München: Oldenbourg.
Signatur in der UB Augsburg: 12/AK 39540 S493(7), 170/AK 39540 S493(7)

Sommer, R. (2006). Schreibkompetenzen. Erfolgreich wissenschaftlich schreiben. Stuttgart: Klett Lernen und Wissen.
Signatur in der UB Augsburg: 12/AK 39580 S697, 170/AK 39580 S697